26/09/2026
Old Money, New Money – beide fahren Porsche. Und sagen trotzdem Gegensätzliches.
Ein luftgekühlter 911 aus den Achtzigern wird gefahren, ein GT2 RS in Orange wird gesehen. Bei Uhren funktioniert es genauso: Die teuerste Uhr im Raum ist oft die leiseste. Ein A. Lange & Söhne Datograph Perpetual in Platin kostet 99.000 Euro und sieht aus drei Metern Entfernung aus wie eine schlichte Stahluhr. Wer das erkennt, gehört dazu.
Old Money ist bei Uhren keine Marke und kein Budget, sondern eine Tonlage. Entscheidend sind vier Stellschrauben:
Durchmesser zwischen 36 und 39 Millimetern
Ein flaches Gehäuse, das unter jeder Manschette verschwindet
Leder statt Stahlband
Und wo möglich ein Modell, das seine Zeit schon hinter sich hat
Die Zahlen passen dazu. Cartier, das Haus der rechteckigen Gehäuse und flachen Zifferblätter, hat seinen Anteil am Schweizer Uhrenmarkt von 5,7 Prozent im Jahr 2019 auf 8,7 Prozent im Jahr 2025 ausgebaut, während der Gesamtmarkt unter Druck stand.
Und der Einstieg liegt tiefer als gedacht: Cartier Tank Française ab 2.590 €, IWC Portofino Automatic ab 4.430 €, Jaeger-LeCoultre Reverso Classic ab 7.180 €.
Im neuen Buyer’s Guide im HORANDO Uhrenmagazin: von Reverso und Calatrava über die Zenith Daytona 16520 bis zur Frage, warum eine Submariner von 1958 fast dasselbe kostet wie eine aktuelle in Gelbgold – und trotzdem etwas völlig anderes sagt.
Silberner 911 oder oranger GT2 RS – welche Tonlage überzeugt mehr?
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Motiv mit KI erstellt.
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