01/06/2026
Frankfurts Verkehrsplanung: Ein selbstzerstörerisches Experiment der Grünen‼️
Während die Wirtschaft in Frankfurt ums nackte Überleben kämpft, feiern die Grünen im Römer ihre ideologische Reinheit. Der offene Brief der elf Verbände – von IHK über Handwerkskammer bis zum Handelsverband – liest sich wie ein Hilferuf aus einem Krisengebiet: Baustellen, die sich über Monate hinziehen, unkoordiniert, chaotisch, existenzbedrohend. In der Bockenheimer Landstraße, an der Mörfelder Landstraße, in der Bleidenstraße – überall dasselbe Bild: gesperrte Straßen, verschwundene Parkplätze, Lieferverkehr im Niemandsland. Umsatzeinbußen, die nicht nur wehtun, sondern ganze Existenzen auslöschen.
Das ist kein unglücklicher Zufall. Das ist System.
Frankfurts Verkehrsplanung unter grüner Dominanz ist ein Lehrstück an ideologischer Verblendung. Statt pragmatisch Infrastruktur zu modernisieren und den Verkehr flüssig zu halten, wird mit chirurgischer Präzision jede Autospur verengt, jede Parkmöglichkeit eliminiert und jede Baumaßnahme so ineffizient wie möglich gestreckt. Der „Masterplan Mobilität“ mit seinem Ziel, den Autoverkehr massiv zu reduzieren, entpuppt sich in der Praxis als Kriegserklärung an jeden, der auf vier Rädern seine Brötchen verdient oder Kunden erreichen will.
Die Grünen betreiben keine Verkehrspolitik. Sie betreiben Anti-Auto-Politik. Radwege um jeden Preis, autofeindliche Umgestaltung der Innenstadt, endlose Baustellen, die offenbar primär dazu dienen, Autofahrern das Leben zur Hölle zu machen – das ist das Programm. Dass dabei der Einzelhandel verblutet, Handwerker ihre Aufträge nicht mehr pünktlich erreichen und Lieferanten verzweifeln, wird billigend in Kauf genommen. Oder schlimmer: als notwendiger Kollateralschaden der „Verkehrswende“ gefeiert.
Es ist eine atemberaubende Arroganz. Die gleichen Politiker, die selbstverständlich mit dem Dienstwagen oder dem Taxi durch die Stadt gleiten, predigen dem Handwerker, dem Ladenbesitzer und dem Pendler die moralische Pflicht zum Umsteigen auf Rad oder überfüllte U-Bahn. Währenddessen verwandelt sich die Mainmetropole in eine einzige Großbaustelle, deren Koordination an Dilettantismus grenzt. Baulastträger reden nicht miteinander, Termine werden nicht abgestimmt, Anwohner und Gewerbetreibende erst im letzten Moment informiert.
Das Ergebnis: ein Verkehrschaos, das jede rationale Stadtplanung ad absurdum führt.
Frankfurt war einmal eine pulsierende Wirtschaftsmetropole. Heute droht sie, durch ideologischen Starrsinn in die Lähmung getrieben zu werden. Die Grünen haben eine simple Rechnung aufgemacht: Je unattraktiver das Auto wird, desto „grüner“ die Stadt. Dass dabei Arbeitsplätze vernichtet, Steuereinnahmen wegbrechen und die Lebensqualität für die breite Masse sinkt, interessiert in diesem Weltbild nur am Rande.
Es wird Zeit, diese Politik beim Namen zu nennen: desaströs, realitätsfremd und wirtschaftsfeindlich. Eine Stadt, die ihre eigene Wirtschaft systematisch stranguliert, hat keine Zukunft. Die Verbände haben Alarm geschlagen. Jetzt muss der Römer endlich aufwachen – bevor von Frankfurts einstiger Vitalität nur noch verstopfte Fahrradwege und verlassene Ladenlokale übrig bleiben.
https://www.fr.de/frankfurt/bis-zur-existenzgefaehrdung-wirtschaft-beklagen-baustellen-in-frankfurt-94326588.html