26/05/2026
Jana durfte bei der Veranstaltung „Mutterschutz 2.0 – selbstständig, schwanger, abgesichert“ dabei sein. Ein Thema, das unglaublich viele Unternehmerinnen betrifft und trotzdem noch viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Denn die Realität ist:
Viele selbstständige Frauen arbeiten bis kurz vor der Geburt weiter, verzichten auf Einkommen oder stehen vor der Frage, wie sie ihr Unternehmen in dieser Zeit überhaupt am Laufen halten sollen. Während Angestellte gesetzlich abgesichert sind, gibt es für Selbstständige bis heute keine vergleichbare Lösung.
Besonders spannend fand ich die Gespräche rund um konkrete Lösungsansätze und die bereits laufenden Studien und Modelle aus dem Handwerk. Dr. Florian Hartmann, Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertages, engagiert sich hier bereits seit längerer Zeit intensiv für praktikable Ansätze. Eine aktuelle NRW-weite Studie des Instituts für Mittelstandsforschung zeigt dabei nochmal sehr deutlich, vor welchen Herausforderungen selbstständige Frauen rund um Schwangerschaft und Mutterschaft tatsächlich stehen und wie groß der Handlungsbedarf inzwischen ist.
Gefreut hat mich auch, Johanna Röh von der Initiative „Mutterschutz für alle!“ vor Ort zu erleben, die sich seit Jahren mit viel Engagement für bessere Rahmenbedingungen für selbstständige Frauen einsetzt.
Und ehrlich gesagt stellt sich für mich auch die Frage:
Wie wollen wir mehr Frauen zur Selbstständigkeit ermutigen, wenn genau solche Themen noch immer nicht ausreichend mitgedacht werden?
Danke für die Einladung nach Berlin und die vielen ehrlichen Gespräche und Impulse.
Das Thema betrifft deutlich mehr Frauen, als vielen bewusst ist.