23/05/2026
Jens Schulz erhebt schwere Vorwürfe nach dem Tod von Buckelwal Hope
Nach langer Zeit melde ich mich wieder einmal selbst. Es sind schreckliche Dinge passiert und eigentlich sollen wir uns noch nicht äußern, da wir mitten in den Ermittlungen stecken. Aber ich kann nicht mehr schlafen und uns alle in der Initiative belastet der Tod von Hope sehr.
Wie wir jetzt erfahren haben, soll Hope ein Mädchen sein. Nicht mal das haben die Spezialisten um Frau Dr. Gross richtig bestimmt. Aber sie sind natürlich die „Spezialisten“.
In der Zeit am Wal ist gerade bei den Leuten, die direkt am Tier arbeiteten, eine besondere Verbindung entstanden. Aber auch die anderen, die Aufgaben außerhalb des Wassers hatten, liebten dieses liebe vierjährige Walmädchen. Sie werfen uns vor, sie zu vermenschlichen. Vielleicht ist das sogar so. Aber ich habe noch nie erlebt, dass Liebe, Empathie und Hilfsbereitschaft etwas Schlechtes sind. Und alle verbindet der absolute Wille, Hope zu retten. Und ihr könnt mir glauben, dass wir sehr viel Gegenwind bekamen. Erst das Ministerium, dann bis heute das Museum mit ihren Pseudospezialisten, die zwar nie am Wal waren, sich aber dafür super mit Pferden auskannten. Und nicht zuletzt die Presse, die sich zwar für politische Ausrichtungen der Retter interessierte, aber für den Wal weniger Interesse aufbrachte.
Hierbei nehme ich ausdrücklich die Bild Zeitung raus, weil sie als Einzige an der Wahrheit und nicht an einer Dauerhetzerei interessiert war. Journalismus kann helfen, wenn er fair betrieben wird.
Trotzdem schafften wir es natürlich mit Rückschlägen, Hope von dieser verdammten Sandbank zu holen. Klar haben wir auch Fehler gemacht. Aber wir sind ins kalte Wasser gesprungen und niemand von uns hatte bis dahin schon einmal einen Wal gerettet. Aber wir hatten den Willen, es zu schaffen, und wir haben es versucht. Als die Genehmigung von Herrn Backhaus kam und daran Auflagen geknüpft waren, arbeiteten alle die Nacht durch. Unsere Gruppe musste sich ja auch erst kennenlernen und finden. Ein Teil kam aus einer TikTok Gruppe, ein anderer von Facebook und wieder andere riefen einfach an oder trafen sich bei der Demo. Wir kannten uns vorher nicht und klar gab es auch unter uns Reibereien. So ist es, wenn viele fremde Menschen zusammenkommen. Aber eines verbindet uns bis heute. Wir hatten alle ein Ziel. Und nach diversen Rückschlägen, durchgemachten Nächten und dem ständigen Zuführen von echten Spezialisten aus der ganzen Welt war es irgendwann so weit. Der Dicke schwamm in die Barge. Ein kompliziertes Unterfangen, das immer wieder Änderungen und Streit um nicht eingehaltene Termine mit sich brachte. Aber zum Schluss klappte alles.
Leider bemerkten wir recht früh, dass wir mit dem Bergungsunternehmen Babbel nicht gerade einen Fünfer im Lotto gezogen hatten. Immer wieder geplatzte Absprachen und Ausreden. Die Idee mit der Barge war zwar gut. Doch leider vergaß er zu sagen, dass dieses Gefährt nicht hochseetüchtig ist und dass er sie nicht wie abgesprochen auskleidete. Als Hope in der Barge war und es losgehen sollte, verweigerte er unserer Mannschaft den Zutritt zum Schiff. Er sagte, dass nur fünf Leute mit dürften, weil er zusätzlich 28 Mann an Bord nehmen muss, da dies der Eigner der Barge so wolle. Auf Anfrage sagte dieser dann in Angermünde, dass es unzutreffend ist, da nur zwei Leute von ihm dabei sind. Und trotzdem Frau Mommert ein Vermögen zahlte und den Auftrag unterzeichnete, zog Babbel die Nummer durch. Später sollten wir dann schmerzhaft erfahren, wozu er die Leute brauchte. Auf der Robin Hood waren dann die Männer aus den USA. Sogar ein drittes Schiff buchte Frau Mommert, welches dann am nächsten Tag mit Sergio & Co von Rügen in See stach. Die Probleme mit den Schiffsbesatzungen begannen recht früh, spitzten sich aber immer weiter zu. Sie verhinderten vertraglich abgesprochene Dinge wie z. B. eine Live Übertragung von der Barge und behinderten die Arbeit der Leute durchgehend. Eine dauerhafte Betreuung des Wals verhinderten sie. Das Übersetzen von der Robin Hood und der Fortuna B war schleppend. Trotz unfassbarer Summen war die Zusammenarbeit mies. Dann am Freitag vor der Entsorgung von Timmy wollten sie ihn erstmalig gegen unseren Willen aus der Barge holen. Der Kapitän schaltete sein Handy ab und ich rief Jens Schwarck an, der an Bord war, um alles zu dokumentieren und schickte ihn mit seinem Handy zum Kapitän. Ich identifizierte mich und sagte ihm, dass er sofort das Abladen von Hope abbrechen solle und die Barge augenblicklich zu schließen sei. Dies geschah dann auch und beendete den widerrechtlichen Versuch. In der Folge sprach ich insgesamt drei Mal mit dem Kapitän und sagte ihm vor Zeugen, dass Jeff Foster aus unserer Gruppe keinerlei Entscheidungsgewalt hat und deshalb jede wichtige Entscheidung von Frau Mommert und uns getroffen wird. Dies schreibe ich deshalb, weil dieser Kapitän sich auf eine angebliche Anweisung von Jeff bezieht. Alles gelogen!
Wie von uns befürchtet startete die finale Entsorgung am Samstag. Diese ominöse Gruppe von Babbel fuhr zur Barge. Vorher separierten sie unsere Leute mit einer Lüge inklusive der Tierärzte auf der Arne, schnappten sich Jeff und fuhren zum Wal. Filmen wurde untersagt und Jeff drohte man, sein Handy ins Meer zu werfen. Auch durfte er nicht mit auf die Barge und musste im Schlauchboot bleiben. Dann stellte sich die Robin Hood quer ans Ende der Barge, befestigte ein Seil am Schiff und dann an der Fluke von Hope. Im Anschluss fuhr die Fortuna B los und das tonnenschwere Tier wurde von der Barge gezogen. Es fand weder die abgesprochene Untersuchung durch unsere Tierärzte statt noch wurde der Sender kontrolliert. Das Herunterziehen des Wals verursacht schwere Schäden, weil die Wirbel durch das Eigengewicht brechen. So bewegt man tote Wale. Und genau damit kannte sich ein Teil der ominösen Crew, die bis heute alles versucht, um ihre Identität zu verschleiern, sehr gut aus. Es existiert ein Video vom Vorabend, das zeigt, was diese Tierquäler Hope alles angetan haben. Sie hat so sehr geweint. Bis heute habe ich es nicht geschafft, mir das Video zu Ende anzusehen. Hope hatte uns vertraut und sie hat es mit dem Leben bezahlt. Es sind noch unglaublich viele Fragen offen. Aber sehr viele Dinge konnten wir schon herausbekommen.
Babbel ist ja ohnehin der Verantwortliche für die Schiffe und alles, was unterwegs passiert. Er hat bei der Barge nicht die Wahrheit gesagt und unterwegs immer neue Probleme geschaffen, für die viel Geld bezahlt werden musste und die er zwingend vorher hätte klären müssen. Allein für die Versicherung der Barge wollten sie auf einmal zusätzlich vier Millionen und das war längst nicht alles. Aber das schreibe ich ausführlich in den kommenden Tagen.
Wir hatten einen Vertrag und der besagte, dass die Reise noch knapp 400 km weiter gehen sollte. Daran wurde sich nicht gehalten und Hope wurde an einer sehr befahrenen total ungeeigneten Stelle ausgesetzt. Offizielle Begründung war das Wetter. Aber dies war schon am Abend und dem darauffolgenden Morgen wieder absolut ruhig. Bei vesselfinder sahen wir dann in der darauffolgenden Nacht, wie sieben zusammengehörige Schiffe die dänische Küste absuchten. Auch die Fortuna B kehrte dorthin zurück. Was sie dort suchten, sollte jeder mit einem funktionierenden Gehirn wissen.
Am Körper von Hope sind deutliche Spuren von Quälerei zu sehen. Heute wird Hope abgeschleppt, um ihn zu obduzieren. Doch wie wir eben mit Erschrecken hörten, sollen dies nun die Deutschen übernehmen. Damit wird der Täter zum Richter gemacht. Denn damit kann nur die Truppe gemeint sein, die durchgehend seinen Tod wollte.
Herrn Backhaus nehme ich dabei heraus, weil dieser nachher aktiv auf kurzem Dienstweg so manche Hürde beseitigte. Als der Dicke in der Barge landete, war Herr Backhaus sichtbar glücklich.
Zwei Dinge noch. Ich habe jetzt sehr oft Verschwörungstheorien gelesen, in denen steht, dass Frau Mommert hier irgendeine Schuld trägt. Das ist totaler Schwachsinn! Die Frau hat jeden verdammten Tag und jede Nacht mit uns gemeinsam die Sache organisiert und vor allem auch bezahlt. Allein Babbel, der auf ganzer Linie versagte, möchte rund zwei Millionen für die Nummer. Ihr müsst mir unbedingt mal jemanden zeigen, der ein paar Mio zahlt, um die Rettung eines Wales zu boykottieren. Solche Behauptungen sind undankbar und anmaßend!
Und nun zum viel gescholtenen Danny! Ihr könnt mir glauben, dass ich dies nicht aus Gefälligkeit schreibe. Ich konnte den Kerl anfangs nicht leiden und er mich auch nicht. Aber als wir dann miteinander zu tun hatten, da kam hinter seiner großen Klappe ein riesen Herz zum Vorschein. Er ist unglaublich tierlieb, hatte sich massiv für Hope eingesetzt und rettet schon seit Jahren Hunde im Ausland! Und vor allem nahm er zu KEINEM ZEITPUNKT Drogen, wie in den letzten Tagen behauptet wurde!!! Vielleicht sollten ja die Dauerhetzer und die zahlreichen Kritiker von uns sich zur Abwechslung mal auf die Gegenwart und nicht die Vergangenheit konzentrieren.
Aber klar, natürlich bekommt man für Hetzerei mehr Likes!
Ich werde in den kommenden Tagen die ganze Problematik weiter und sehr ausführlich schildern! Und natürlich freue ich mich schon sehr auf den Sh*tstorm.
-Jens Schulz-
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