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KristallTruhe Die KristallTruhe in Rosenheim führt eine große Auswahl an Schmuck, Mineralien und edlen Steinen -

GranitDas Wort Granit kommt vom Lateinischen „granum“ für „Korn“. Der Name verweist auf die körnige Struktur des Granits...
15/10/2026

Granit
Das Wort Granit kommt vom Lateinischen „granum“ für „Korn“. Der Name verweist auf die körnige Struktur des Granits.
Granit ist ein magmatisches Gestein und gehört als Tiefengestein zu den Plutoniten. Durch Verschiebungen in der Plattentektonik geriet Magma in großen Tiefen in Bewegung. Das ca. 700°C heiße Magma stieg nach oben, konnte aber die obere Erdkruste nicht durchbrechen. Es steckte quasi fest, kühlte ab und erstarrte.
Granit besteht aus Feldspat, Quarz und dem Glimmer Biotit bzw. Muskovit. Daher rührt der Spruch „Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess’ ich nimmer“. Im Handel wird die Bezeichnung „Granit“ auch für Gneise, Diorite, Granodiorite und andere Gesteine verwendet. Ein echter Granit muss allerdings einen Quarzanteil von mindestens 20 % besitzen. Granit kann in verschiedenen Farbnuancen auftreten, ist aber immer hell.
Granit findet sich weltweit und gehört zu den häufigsten Gesteinen. Bekannt sind die Vorkommen in der Böhmischen Masse, wozu auch der Bayerische und Oberpfälzer Wald, das Erzgebirge und das Fichtelgebirge gehören. Auch im Harz, Schwarzwald und in Thüringen sind Fundstellen von Granit.
Granit ist äußerst hart und wird deshalb gerne als strapazierfähiges Baumaterial verwendet. Zum Einsatz kommt es etwa für Pflastersteine und Gehsteigkanten. Aber auch künstlerische Werke wie Skulpturen, Brunnen und Grabsteine werden aus ihm hergestellt.

Neue Ware eingetroffen! Facettierte Armbänder und Halsketten in vielen attraktiven Sorten. Die Halsketten haben ein Verl...
13/10/2026

Neue Ware eingetroffen! Facettierte Armbänder und Halsketten in vielen attraktiven Sorten. Die Halsketten haben ein Verlängerungskettchen aus Silber.

MarmorDer Name Marmor kommt vom altgriechischen Wort „marmairein“ für „schimmern, glänzen“.Marmor ist ein metamorphes Mi...
08/10/2026

Marmor
Der Name Marmor kommt vom altgriechischen Wort „marmairein“ für „schimmern, glänzen“.
Marmor ist ein metamorphes Mineral, das hauptsächlich aus Calcit besteht. Auch Dolomit und manchmal Aragonit können Bestandteile von ihm sein. Ferner können Quarz, Pyrit, Muskovit, Adular, Plagioklas u.a. im Marmor vertreten sein.
Marmor gehört zur Mineralklasse der Carbonate. Mit einer Mohs-Härte von 3 ist Marmor ein weiches Gestein.
Die Farbe des Marmors kann weiß, grau, hellbraun, gelblich, grün, rosa und dunkelgrau sein. Dies ist abhängig von den jeweiligen Mineralien und in welchen Anteilen sie im Marmor vorhanden sind. So erhält etwa rosa Marmor seine Farbe durch Hämatit. Typisch für Marmor ist, dass er von Adern und Maserungen durchzogen ist, der sog. Marmorierung.
Marmor entstand durch die Metamorphose von Calcit unter hohem Druck und großer Hitze. Dadurch wurde die ursprüngliche dichte Struktur des Calcits in gleichmäßige Kristalle umgewandelt.
Marmor findet als Baumaterial in Fliesen, Bodenplatten, Bädern, Wandverkleidungen u.a. Verwendung. Aus dem berühmten weißen Marmor namens „Statuario“ aus Carrara in Italien werden bereits seit der Antike Skulpturen und andere Kunstwerke geschaffen. Auch die berühmte Statue „David“ von Michelangelo ist aus diesem Material.
Vorkommen vom Marmor sind weltweit. In Deutschland ist er im Erzgebirge, Fichtelgebirge und Odenwald anzutreffen.
Bei dem bei uns bekannten und als Baumaterial beliebten Untersberger und Adneter Marmor handelt es sich um keinen echten Marmor, sondern um Kalkgestein.
Marmor ist empfindlich gegenüber Säuren.

UlexitDer Hamburger Chemiker Georg Ludwig Ulex untersuchte 1849 erstmals Knollen dieses Minerals, die aus Chile stammten...
01/10/2026

Ulexit
Der Hamburger Chemiker Georg Ludwig Ulex untersuchte 1849 erstmals Knollen dieses Minerals, die aus Chile stammten. Er bezeichnete dieses Mineral als Boronatrocalcit. Der amerikanische Geologe und Mineraloge James Dwight Dana benannte es 1850 zu Ehren von G.L. Ulex als Ulexit.
Ulexit wird wegen seiner optischen Eigenschaften auch als Fernsehstein bezeichnet. Wenn man ein Blatt mit einem Text unterlegt, kann man diesen an der Oberfläche des Steins lesen. Das funktioniert aber nur, wenn der Ulexit quer zu den Fasern geschnitten und poliert worden ist.
Ulexit gehört zur Mineralklasse der Borate und besteht aus Calcium, Natrium, Bor, Sauerstoff und Wasserstoff.
Ulexit ist farblos und weiß, durchsichtig bis durchscheinend und weist Seidenglanz auf. Mit einer Mohshärte von 2,5 ist er ein sehr weiches Mineral.
Ulexit zeigt im ultravioletten Licht eine grün-gelbe Fluoreszenz. Auch eine schwache Phosphoreszenz, die ein blassgelbes Leuchten hervorbringt, ist ihm zu eigen.
Ulexit gehört zum triklinen Kristallsystem und bildet nur selten nadelige Kristalle. Häufiger kommen derbe Aggregate mit parallel verlaufenden Fasern vor. Auch kugelige radialstrahlige Gebilde sind zu finden.
Ulexit entstand sedimentär durch Ablagerung in trockenfallenden Salz- oder Boraxseen. Begleitmineralien sind u.a. Colemanit, Gips, Glauberit, Halit und Calcit.
Vorkommen von Ulexit sind in Argentinien, Chile, Bolivien, Peru, Kanada, in den USA (Kalifornien, Oregon, Nevada) und in der Türkei. Die Typlokalität liegt in der Provinz Iquique in Chile.
Ulexit wird zur Gewinnung von Bor verwendet. Es werden aus ihm aber auch schöne Schmucksteine mit seidigem Schimmer gefertigt. Im Cabochonschliff kommt die Chatoyance (Katzenaugeneffekt) gut zur Geltung. Ulexit ist allerdings empfindlich gegen Wärme, Laugen, Säure und Schmuckreinigungsbäder.

RealgarRealgar wird auch Rauschrot genannt. Der Name Realgar kommt vom Arabischen Begriff „Rahj al ghar“ und bedeutet „E...
29/09/2026

Realgar
Realgar wird auch Rauschrot genannt. Der Name Realgar kommt vom Arabischen Begriff „Rahj al ghar“ und bedeutet „Erzstaub“.
Erstmals beschrieben wurde Realgar 1747 von dem dänischen Chemiker und Mineralogen Johan Gottschalk Wallerius. Eine Typlokalität ist nicht vorhanden.
Realgar gehört zur Mineralklasse der „Sulfide und Sulfosalze“ und besteht aus Arsen und Schwefel. Mit einer Mohshärte von 1,5 ist es ein sehr weiches Mineral.
Realgar kommt in den Farben hell- bis dunkelrot, rotorange und orangegelb vor. Er ist durchscheinend bis durchsichtig und weist Diamant- bis Fettglanz auf.
Realgar kristallisiert im monoklinen Kristallsystem und bildet prismatische Kristalle, die oft längsgestreift sind. Auch massive feinkörnige Aggregate und staubförmige, pulvrige, erdige, krustige Überzüge kommen vor.
Realgar bildete sich primär bei niedrigen Temperaturen in Erzgängen und als Abscheidung heißer Quellen und vulkanischer Gase. Sekundär ist er ein Verwitterungsprodukt von arsen- und schwefelhaltigen Erzmineralien.
Realgar ist ein seltenes Mineral. Schöne Kristalle kommen aus dem Schweizer Binntal. Auch in der Lombardei, Venetien und in der Toskana in Italien sind Fundstellen. Weitere Vorkommen sind auf Korsika, in Mazedonien, Bosnien, Rumänien, Mexiko, China und in Nevada (USA).
Realgar hat Auripigment, Antimonit, Stibnit und Zinnober als Begleitmineralien. Er kann mit Cuprit, Getchellit, Krokoit, Proustit und Zinnober verwechselt werden.
Wegen seines kräftigen Rotorangetons wurde Realgar früher als Farbpigment verwendet. Da er aber durch seinen hohen Arsengehalt sehr giftig ist, wird er hierfür nur noch in Ausnahmefällen für Restaurierungen hergenommen.
Realgar wird in der homöopathischen und anthroposophischen Medizin als homöopathisches Mittel verwendet.
Realgar zerfällt bei Tageslicht langsam in ein gelbliches Pulver, das nicht das lange Zeit angenommene Auripigment ist. Es handelt sich hierbei um das Mineral Pararealgar. Deshalb sollte man Realgar stets im Dunkeln und am besten luftdicht aufbewahren!
Achtung: Dieses Mineral ist wegen seines Arsengehalts sehr giftig!

Karpholith (Strohstein)Karpholith hat seinen Namen vom altgriechischen Wort „karphos“ für „Stroh“ und „lithos“ für „Stei...
17/09/2026

Karpholith (Strohstein)
Karpholith hat seinen Namen vom altgriechischen Wort „karphos“ für „Stroh“ und „lithos“ für „Stein“. Dies bezieht sich auf die strohgelbe Farbe des Minerals.
Entdeckt wurde der Karpholith bei Horni Slavkov (Schlaggenwald) in Tschechien. Der deutsche Mineraloge Abraham Gottlob Werner beschrieb ihn 1817 als erster. Das Typmaterial liegt in der Mineralogischen Sammlung der TU Bergakademie Freiberg.
Karpholith gehört zur Mineralklasse der „Silikate und Germante“ und besteht aus Aluminium, Mangan, Silicium, Sauerstoff und Wasserstoff.
Außer in strohgelb kommt Karpholith auch in gelb, grüngelb und graugrün vor. Mit einer Mohshärte von 5,25 ist er ein mittelhartes Mineral. Karpholith ist durchscheinend und weist Seidenglanz auf.
Karpholith kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem und bildet faserige Aggregate, die radial- bis parallelstrahlig angeordnet sind.
Karpholith bildete sich in hydrothermalen Gängen und kommt in Zinnlagestätten vor. Er hat Cassiterit, Fluorit, Quarz und Zinnwaldit als Begleitmineralien.
Karpholith ist ein seltenes Mineral, das nur an wenigen Fundstellen vorkommt. Ein bekanntes Vorkommen ist bei Biesenrode im Harz.
Karpholith ist kein klassischer Schmuckstein, obwohl er im Cabochonschliff gut zur Geltung kommt.

SkapolithSkapolith hat seinen Namen nach dem altgriechischen Wort „skapos“ für „Stiel“ und „lithos“ für „Stein“. Erstmal...
10/09/2026

Skapolith
Skapolith hat seinen Namen nach dem altgriechischen Wort „skapos“ für „Stiel“ und „lithos“ für „Stein“. Erstmals beschrieben wurde er 1800 von dem brasilianischen Mineralogen José Bonifácio de Andrada e Silva.
Skapolith gehört zur Mineralklasse der Gerüstsilikate und besteht aus. Aluminium, Calcium, Chlor, Natrium, Silicium, Kohlenstoff und Sauerstoff.
Skapolith ist an sich farblos; durch Fremdbeimengungen kann er gelb, rosa, blau und violett sein. Einschlüsse von Graphit können ihn dunkel färben.
Beim Skapolith kommt bisweilen Chatoyance, der Katzenaugeneffekt, vor. Dabei bricht sich das Licht an mikroskopisch kleinen Einschlüssen. Besonders im Cabochonschliff kommt dieser Effekt gut zur Geltung.
Skapolith hat einen deutlichen Pleochroismus von farblos nach gelb und von rosa nach farblos. Auch eine starke Fluoreszenz ist ihm zu eigen. In ultraviolettem Licht leuchtet er orangegelb.
Skapolith hat eine Mohshärte von 5 – 6 ½. Obwohl er von mittlerer Härte ist, ist er wegen seiner guten Spaltbarkeit recht empfindlich. Skapolith ist durchsichtig bis durchscheinend und weist Glasglanz auf.
Skapolith gehört zum tetragonalem Kristallsystem und bildet säulige, prismatische Kristalle.
Skapolith bildete sich in metamorphen Gesteinen und kommt z.B. in Marmor und Kalkschiefern vor.
Fundstellen von Skapolith sind u.a. in Myanmar, Brasilien, Madagaskar und Tansania.
Skapolith hat Andradit, Calcit, Diopsid, Epidot, Grossular, Quarz und Vesuvian als Begleitmineralien.
Skapolith kann mit Amblygonit, Chrysoberyll und Goldberyll verwechselt werden.
Skapolith ist wegen seiner schönen Farben ein begehrter Schmuckstein. Er ist allerdings empfindlich gegen Säuren und Wärme.

Diese hübschen Vogerl warten auf Dich in der Kristalltruhe. Sie sind absolut pflegeleicht, machen keinen Schmutz und bra...
07/09/2026

Diese hübschen Vogerl warten auf Dich in der Kristalltruhe. Sie sind absolut pflegeleicht, machen keinen Schmutz und brauchen nichts zu fressen. Na, wäre das was für Dich?

PektolithDer Name Pektolith geht auf die altgriechischen Wörter „pektos“ für „geronnen, zusammengesetzt“ und „lithos“ fü...
03/09/2026

Pektolith
Der Name Pektolith geht auf die altgriechischen Wörter „pektos“ für „geronnen, zusammengesetzt“ und „lithos“ für „Stein“ zurück.
Der deutsche Mineraloge Franz von Kobell entdeckte dieses Mineral 1828 am Monte Baldo in der Region Trient in Südtirol. Dort liegt auch seine Typlokalität.
Pektolith gehört zur Mineralklasse der Silikate und Germanate und besteht aus Calcium, Natrium, Silicium, Sauerstoff und Wasserstoff.
Pektolith ist an sich farblos. Durch Gitterbaufehler oder Fremdbeimengungen kann er auch weiß, grau, gelb oder rosa sein. Die Kristalle sind durchscheinend bis opak und weisen Glas- bzw. Seidenglanz auf.
Mit einer Mohshärte von 4,5 – 5 ist Pektolith ein mittelhartes Mineral. Er gehört zum triklinen Kristallsystem und bildet tafelige und säulige Kristalle. Häufig kommen nadelige, faserige Aggregate vor, die radialstrahlig angeordnet sind. Klare, prismatische Kristalle sind selten.
Pektolith bildete sich hydrothermal in Spalten von vulkanischem Basaltgestein.
Bekannte Vorkommen sind außer am Monte Baldo noch an verschiedenen anderen Stellen in Italien. In Deutschland ist er im Schwarzwald, am Kaiserstuhl und im Sauerland zu finden. Darüber hinaus kommt er u.a. in Quebec (Kanada), New Jersey (USA) und an vielen anderen Orten weltweit vor.
Pektolith hat Datolith, Prehnit, Vesuvianit und verschiedene Zeolithe als Begleitmineralien. Er kann mit Wollastonit verwechselt werden.
Pektolith ist ein klassische Sammlermineral.
Eine Varietät des Pektoliths ist der Larimar. Dieser cobalthaltige Pektolith besticht durch seine hellblaue Farbe. Larimar ist ein beliebter Schmuckstein und entfaltet v.a. als Cabochons oder Kugelketten seine Schönheit. (Er wurde bereits an anderer Stelle hier beschrieben.)

So schöne Amethyste gibt es in der Kristalltruhe!
31/08/2026

So schöne Amethyste gibt es in der Kristalltruhe!

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